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DANAE FALLIERS / LANDSCAPES

Danae Falliers` Arbeiten zeigen uns das flüchtige Wesen des Übergangs. Von Natur aus schwer zu fassen, wird es immer dann sichtbar, wenn es von einem in den anderen Zustand wechselt. Es ist weder ganz das eine, noch das andere: Es ist meistens beides oder liegt genau zwischen zwei Polen. Schärfe in Unschärfe, Photographie und Zeichnung, gegenständlich und abstrakt.

Man kann Falliers` Landschaften als sinnliche und ästhetische Expeditionen im Grenzgebiet der objektiven Wahrnehmung betrachten. Erst unser subjektives Empfinden offenbart, was vor dem Auge verborgen liegt: Dauer, Stimmung, Gefühl. Es kommt dabei nicht so sehr darauf an, eine Landschaft geographisch zu vermessen, als vielmehr verborgene Nuancen und flüchtige Formen oder Übergangsstadien sichtbar werden zu lassen.

Was wir sehen, sind im Grunde also imaginäre Landschaften, die sich ihrer originären Gestalt erinnern. Die in Santa Fe lebende Künstlerin geht vornehmlich im Südwesten der USA auf Landschaftssuche. Sie findet ihre Motive in Kalifornien, New Mexiko, Texas und Colorado, wo sie aufgewachsen ist - es sind Landstriche, die für ihre außerordentliche Sonne, Weite und Ursprünglichkeit berühmt sind.

[ART-TEXT FÜR LUMAS / MAGALOG MEDIEN / FrÜHJAHR 2012]