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FARIN URLAUB

Egal, wohin Farin Urlaub verreist, die fotografischen Eindrücke, die er von seinen Reisen mitbringt, stellen den Betrachter immer wieder vor eine neue Herausforderung. Just glaubt man einen typischen Duktus aus den Bildern herauszulesen, da entziehen sie sich wieder einer Zuordnung durch überraschende neue Schwerpunkte und durch fotografische Varianz. Offenheit und Unvoreingenommenheit scheinen demnach die produktiven und ästhetischen Antriebskräfte des Berliner Musikers und Fotografen zu sein. Egal ob in Japan, Afrika, Australien oder nun im westafrikanischen Mali - unter der objektiven Oberfläche der Bilder strahlt stets ein neuer überraschender Wesenszug hervor, der den Dingen den Anschein von Fremdheit nimmt und sie vorurteilsfrei, sinnlich verspielt und durchaus auch einmal poetisch überhöht aufzeigt.

[ART-TEXT FÜR LUMAS / MAGALOG MEDIEN / HERBST 2011]